Sølsted

In dem Ort Sølsted erreicht man vom Brændevej einen Parkplatz am südlichen Ende des 220 haEin Hektar (ha) ist eine Fläche von 10.000 m² oder 0,01 km², also ein Quadrat von 100 Meter × 100 Meter. 100 Hektar sind ein Quadratkilometer. Ein markiertes Fußballfeld hat 0,714 ha. Mit der Rasenkante darum ist es etwa 1 ha groß. großen Moores, von dem 103 haEin Hektar (ha) ist eine Fläche von 10.000 m² oder 0,01 km², also ein Quadrat von 100 Meter × 100 Meter. 100 Hektar sind ein Quadratkilometer. Ein markiertes Fußballfeld hat 0,714 ha. Mit der Rasenkante darum ist es etwa 1 ha groß. Vogelschutzgebiet sind. Das Vogelschutzgebiet ist ein Natura 2000 Projekt.
Das Sølsted Moor

Die Fauna

Das Moor Sølsted Mose ist eines von wenigen nordschleswigschen Heidegebiet mit einem Hochmoor. In den offenen Gebieten des Hochmoores sind Krickenten und Bekassinen charakteristisch. Aber auch Braunkehlchen, Neuntöter und Feldschwirl sind hier verbreitet. Der letztgenannte singt wie eine Nähmaschine.
Dort wo Gebüsche von Weiden und Birken dominieren, brüten unter anderem Weidenmeisen und Beutelmeisen. Möchte man gerne die Nachtigall trillern hören, ist dieses Moor der beste Ort in Nordschleswig. Ein neuer Brutvogel hier ist der Kranich, der hier seit 2007 erfolgreich Nachwuchs aufzieht.
In diesem Moor leben auch Kreuzottern und Ringelnattern. Oft kann man auf den Heidepflanzen Häute der unter Naturschutz stehenden Reptilien finden.
So weit bekannt ist, ist dieses Moor der einzige Ort in Dänemark, wo der Schlammpeitzger brütet. Er hat eine besondere Methode entwickelt in sauerstoffarmen Gewässern zu überleben. Wenn Sauerstoffmangel vorherrscht, steigt der Fisch an die Oberflächen und schluckt Luft. Durch die ausgeprägte Darmatmung wird der Sauerstoff im Blut aufgenommen. Der Rest der Luft bobbelt aus dem After wie kleine Pfürze.

Die Flora

Teile des Moores sind alte Heidemoore, eine Naturtype, die es fast nur in Nordschleswig gibt. Der Untergrund des Moores ist Flugsand, der vor vielen hunderten von Jahren über das Land trieb. Darauf liegen ein paar dicke Schichten Torf, auch Sphagnum genannt. Das saure Milieu im nährstoffarmen Torf bietet nur wenigen, aber besonderen Pflanzen Lebensraum.
Der Sonnentau ist eine fleischfressende Pflanze, die sich hier wohlfühlt. Man findet auch die Orchideenart Torfmoosknabenkraut, das Kraut, mit dem man Schnaps und Bier verfeinert, den Gagel und Rohrkolben, an denen sich die Vögel erfreuen.

Quellen

Vogelschutzverband

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