Brøns

Brøns ist ein Dorf in Nordschleswig mit 418 Einwohnern (1.1.2020)
1862 wohnten in der Gemeinde Brøns 733 Menschen, von denen 674 Schleswiger und 59 Königliche waren. Zu dem Zeitpunkt kann man noch nicht von nationalen Deutschen oder Dänen sprechen. Im Waldemar Erdbuch wird Brøns als 'Brytyenæs' genannt. Wahrscheinlich stammt der Name von dem königlichen Verwalter, genannt 'Bryden', der af dem königlichen Gutshof in der Gemeinde lebte. Der Ort wurde bekannt für den Überfall am 22. Januar 1849, als Schleswig-Holsteiner königstreue Friesen angriffen. Um 50 Bauern wurden von den feindlichen Dragonern und Jägern niedergeschlagen oder verletzt. Ein Gendenkstein erinnert an diese königstreuen Bauern.
Im Mai 1587 schenkte König Frederik II. seinem Leibarzt Peder Sørensen den königlichen Gutshof Astrup, gleich südlich von Brøns. Petrus Severinus war ein Paracelsist. Der Schenkungsbrief wurde bis ins 19. Jahrhundert von den nachfolgenden Königen bestätigt. Kirche

Die Kirche

In der katholischen Zeit war die Kirche dem Skt. Willehad geweiht. Sie ist eine der größten und schönsten Dorfkirchen in Schleswig. Sie ist aus rheinländischem Tuff erbaut, und wurde später mit Ziegelsteinen er weitert und repariert. Sie ist mit Blei gedeckt.
Brøns Kirche
Der hohe Turm hat eine hübsche Turmspitze und am Ostende auf der Chorrundung ist eine weitere Turmspitze. Die Orgel wurde 1699 vom Müller in Brøns gestiftet. Es gibt ein Uhrwerk, Wölbungen unter dem Turm. In der Holzkonstruktion des Turmes ist die Jahreszahl 1681 eingeritzt. Es heißt, daß das Holz lokal gefällt wurde.

Quellen

Dänemarks Statistik

Brøns Kirche

Trap, J.P (1864), Statistisk-topografisk Beskrivelse af Hertugdømmet Slesvig, Andet Bind. Gad, Kjøbenhavn.


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