Roborghus

Roborghus gehörte zum Sprengel Tjæreborg und wurde bei Trap 1858 als bestehend aus einem Hof, zwei Häusern und einer Zollassistentwohnung beschrieben.

Der heutige Zustand

Hier gibt es keine Küstensicherung, sondern nur noch zwei Gebäude:

Die Geschichte

Roborghus ist einer der alten Landungsplätze, der Wattenmeerschiffahrt, von dem aus u.a. Torf nach Fanø, Norwegen und Hamburg verschifft wurde. 1645 wurde Roborghus bereits als Landungsplatz im Torstenssonkrieg erwähnt. Die größte Bedeutung hatte dieser Hafen zeitgleich mit der größten Seefahrerzeit von Fanø. Ab 1754 gab es einen Krug, einen Kaufmann mit Holzhandel und ab 1845 eine Zollstation. Der Krug wurde nach einem Brand 1923 nicht mehr betrieben.
Nicht weit von dort sind Eisenzeithöfe mit gepflasterten Ställen aus der Zeit um Christi Geburt gefunden worden.

Gutshof/Herrenhaus

Gutshof

Sneumgaard am Sneumgårdsvej 3, 6731 Tjæreborg gehörte 1626-1646 Peder Lange. In den sogenannten Karl-Gustav-Kriegen (1657-1660) wurde das Anwesen von schwedischen Söldnern verwüstet und große Teile des Guthofs brannten.

Quellen

Kultusministerium

Trap, J.P, (1858),Speciel Deel - Andet Bind, G.E.C.Gad, Kjøbenhavn

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