Bork

Bork ist heute fast synonym mit dem kleinen Hafen an der südöstlichen Ecke des Ringkøbing Fjord.

Musikfestival

Das Bork Festival

Stein mit WikingerbootDas viertägige Festival hat hauptsächlich dänische Popmusiker zu Besuch. Es findet meist Anfang August statt.

Volksfest, Markt

Wikinger

Am Wikingerhafen Bork kann man nicht nur ein Wikingermuseum besuchen, sondern auch an Veranstaltungen, wie Märkten und ähnlichem teilnehmen.

Touristenattraktion - Natur

Tipperne

Wanderkarte Tipperne Die größte Förde der jütländischen Westküste, der Ringkøbing Fjord, ist 300 km² groß.

Die Landschaft

Der Ringkøbing Fjord hatte vor 400 Jahren seinen Ablauf zur Nordsee am Holmsland Klit bei Skodbjerge. Dieser Ablauf versandte, weil die Strömungen entlang der Küste Sand ablagern konnten. Im Laufe der nächsten 250 Jahre wanderte der Ablauf 16 km nach Süden. Wind und Wasser erschufen die Tipperne und Værnengene.
Die Bewohner des früheren Sprengel Lønne Sogn wollten nicht am Bremsen der Sandflucht teilnehmen, weshalb sie das Eigentumsrecht abgaben. Deshalb waren es Leute aus Sdr. Bork, die die Deiche anlegten, um die Zerstörungen zu bremsen. Als der Wasserspiegel gleichzeitig in der Förde stieg, wurde sehr feinkörniger Ton auf den flachen Sandgebieten abgelagert. Die Værnengene, also die Feuchtwiesen, und die Tipperne, das Vogelschutzgebiet waren entstanden. Das Vogelschutzgebiet ist also eine Feuchtwiese, die je nach Wasserstand in der Förde unter Wasser oder über Wasser liegt. Inmitten der Værnenge sind ein paar Dünen, wo es kleine Jagdhütten auf der Leeseite gibt.
1931 wurde bei Hvide Sande ein Kanal mit Schleuse gegraben, sodaß der Ablauf jetzt festgelegt ist und der Wasseraustausch genau gesteuert werden kann.

Die Flora

Die Pflanzenwelt auf den Tipperne ist eine Mischung zwischen Süßwasserweiden, Strandweiden und Heidemoorpflanzen. Die sich ändernden Salzgehalte in der Förde haben Einfluß auf die Vegetation gehabt.
Heute sind Wollgräser, Rauschbeeren, Asch-Weiden und Borstgräser, die alle saure und nahrungsarme Böden bevorzugen, normal. Es gibt auch undgewöhnlichere Pflanzen, wie gewöhnliche Natternzunge, Kuckucks-Lichtnelke, Geflecktes Knabenkraut, Klappertöpfe und gewöhnlicher Wasserhahnenfuß.

Die Fauna

Aussichtsturm Seit 1928 ist die Vogelwelt jedes Jahr registriert worden, da die Tipperne ein naturwissenschaftliches Reservat mit fast keinem Zugang geworden waren. Damit wurde eine Ruhe geschaffen, die es auch Platz für rastende Zugvögel gewährten.
Das Brutgebiet beherbergt Spießenten, Kiebitze, Strandläufer, Rotschenkel, Kampfläufer, Uferschnepfen und Säbelschnäbler. Dieselben Arten gibt es in kleineren Zahlen auf den Værnengene. Dafür sind in den Værnengene Rohrdommeln in den Schilfrohrwäldern zu hören. Seit den 1980ern ist der Bestand der Vögel halbiert wegen eines höheren Salzgehaltes im Wasser, Überwachsen der Weiden durch verminderter Abgrasung.
Die Tipperne sind Dänemarks wichtigste Brutstätte der Kampfläufer(2008 wurden hier 50 Bruthühner von etwa 65 in ganz Dänemark gezählt) und die drittgrößte Brutstätte der Uferschnepfen (67 Paare von insgesamt 550 Brutpaaren in Dänemark).
An Zugvögeln hat man hier Kurzschnabelgänse, Graugänse und Weißwangengänse sind hier tagsüber. Bis zu 20.000 Pfeifenten, 7.000 Krickenten und 12.000 Strandläufer rasten am Wasser.

Touren und Sehenswürdigkeiten

Zu den Værnengenen ist öffentlicher Zugang. Von der Landstraße 181 ist zu den Tipperne ausgeschildert. An der Nordlade (N 55º 51′ 42.17″ E 8º 13′ 14.81″) sind ein Parkplatz, Toiletten und Ausstellung. 6 km weiter ins Gebiet kommt man zum Aussichtsturm. Folgen Sie den Schildern zum "udsigtstårn".

Kulturministerium

Denkmalgeschützte Gebäude

Schloß- und Kulturverwaltung (Stand: 1.4.2023)
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Galgebjergvej 20Gänsemanns Häusleranwesen
Scheune
Motorenhaus
um 1890
1924
1920
1995


Quellen

https://www.fredninger.dk/fredning/tipperne-og-vaernengene/

Wikipedia.de dn.dk Naturstyrelsen.dk

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