Billum
Billum ist eine Kleinstadt in Südwestjütland mit 555 Einwohnern (Stand 2022). Sie besteht aus zwei Teilen, der Kirchstadt und der Bahnhofsstadt. Der Bahnhof wird von der Varde-Nørre Nebelbahn bedient, die seit 1903 besteht.Geschichte

In der älteren Eisenzeit (ca. 500 v.Chr - 375 A.D.) gab es hier in der Ho-Bucht eine dichte Besiedelung. Man hat mehrere hundert Häuser aus diesem Zeitraum ausgegraben. Deshalb hat man die Entwicklung der eisenzeitlichen Häuser detailiert beschreiben können.

Die Kirche

Der Sprengel wird erstmals 1324 erwähnt. Er war bis 1629 ein selbständiges Pastorat. Da baten die Gemeindemitglieder zu dem Sprengel Jannerup zugeschlagen zu werden.Die Krone verkaufte die Kirche 1694 an den Kammersekretär Niels Leth, der sie bereits 1698 an Simon Christensen zu Stor Hedebo weiterverkaufte. Bis 1757 gehörte die Kirche zu dem Hof 'Stor Hedebo'. Der Assessor Søren Rygaard zu Hesselmed erwarb die Kirche, die nach dem Tod von Leths Witwe 1809 von den Bewohnern der Gemeinde übernommen wurde. 1950 wurde die Kirche selbstständig. Ein Hügel auf dem Friedhof soll ein Massengrab für Pestopfer gewesen sein. Sie ist eine der wenigen Tuffsteinkirchen im Stift Ribe.
Der Gasthof
Billum Kro ist ein königlich priviligierter Landevejskro aus den 18. Jahrhundert, der im Zeitraum 1913-1968 als Abztinenzgasthaus betrieben wurde. Das Alkoholverbot wurde 1969 aufgehoben.
Der Gutshof
Früher gab es in Südwestjütland eher bescheidene, schlichte Gutshöfe. Von denen sind heute nur wenige erhalten. Hesselmed ist einer der relativ wenigen Gutshöfe hier, der nicht aufgelöst wurde im Zuge der Bauernbefreiung im Zeitraum 1784 bis etwa 1830.Der Name bedeutet 'Wiese mit Haselsträuchern'.
1525, wo Hesselmed das erste Mal schriftlich erwähnt wurde, war der adelige Jens Juel der Besitzer. Er hatte sich durch die Heirat mit Vibeke Lunge in ein sogenanntes uradeliges Geschlecht eingeheiratet.
Jens Juel ließ 1532 ein neues Hauptgebäude errichten. Dieses brannte 1745 nieder und in den 1770ern ließ Søren Rygaard ein neues Hauptgebäude errichten. Dieses Gebäude war ein schlichtes Haus mit einer Etage. In der Mitte wurde ein Frontspieß angelegt. 1833 wurde ein einzelner Seitenflügel angebaut.
Die Wirtschaftsgebäude wurden abgerissen, als das Gut aufgeteilt wurde. Sie waren 1774 und 1858 erbaut worden.

Denkmalgeschützte Gebäude
Schloß- und Kulturverwaltung (Stand: 1.4.2023)Gehen Sie zu den angegebenen Adressen, um sich denkmalgeschützte Gebäude anzuschauen.
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| Adresse | Beschreibung | erbaut | geschützt seit |
|---|---|---|---|
| Store Hebovej 17 | Wohnhaus | 1798 | 1993 |
| Hesselmedvej 8 | Gutshof Hesselmed - Hauptgebäude mit Wallanlage | 1745 | 1945 |
Quellen
Koch, Niels Elers, Herausgeber, (2020), Trap Danmark - Varde, Esbjerg, Fanø, Bind 14 - 6.udgave - 1.Oplag, Gads Forlag A/S
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