Randbøldal

Randbøldal ist ein Ort mit 325 Einwohnern (1.1.2019).
Kirche

Randbøl Kirche

Die Randbøl Kirche liegt ziemlich einsam 1½ km nordwestlich vom Ort am Heerweg (Ochsenweg). Sie ist eine einfache, hübsche Mittelalterkirche von etwa 1150. Sie wurde 1738 von den Besitzern von Engelsholm, die sich hier engagierten, renoviert. Es gibt 125 Sitzplätze. Die Orgel ist 1976 angeschafft worden und hat 6 Stimmen.
Museum - Historie

Randbøldal Museum

Das Randbøldal Museum ist ein richtiges Familienmuseum, wo Kinder und Erwachsene über die Papier- und Stoffproduktion früherer Zeiten etwas lernen können. Es gibt Freiluft-Wasserexperimente, wo man die Kräfte des Wasser erforschen kann. Das Museum ist in einer der ersten Fabriken, der Engelsholm Papierfabrik (1732) , eingerichtet. Zuerst wurde hier Papier produziert, später wurden Stoffe gewebt. Motor der Fabrikation ist die Wasserkraft von der Vejle Aue (Å).
Touristenattraktion - Historie

Frühzeit

Auf dem Friedhof Randbøl Kirche befindet sich das Hünengrab vom König Ran. ½ km Nördlich davon ist die Anlage 'Firhøje'. Eine Sage berichtet, daß König Ran von Randbøl und König Amled von Amlund sich hier bekämpft haben sollen. Amled Leute tarnten sich mit Ästen, so daß sie einem lebenden Wald ähnelten. Dadurch konnten sie sich an König Rans Heer schleichen. Ran und viele seines Gefolges starben. Während der König auf dem Friedhof seine letzte Ruhe gefunden hat, liegen seine Männer in den Hünengräbern 'Firhøje'.
Sagen über Krieger, die in Hünengräbern begraben sein sollen, sind weit verbreitet. Diese fragmentarischen Erzählungen lassen sich selten an bekannte historische Begebenheiten koppeln. Deshalb wissen wir nicht, ob echte Geschehnisse dahinter liegen.
Touristenattraktion - Natur

Hjortedalen

Hjortedalen, das Hirschtal, ist ein besonderes Naturschutzgebiet. Sehr tiefe und schmale Schluchten sind das Kennzeichen des Gebiets in Verbindung mit den Auentälern Egtved und Vejle.
Karte über das Hjortedalen

Fauna

Unter den Insekten gibt es violetter Ölkäfer und Baum-Weißlinge.
Die Wasseramsel brütet hier seit einigen Jahren. Am Wasser kann man auch Gebirgsstelzen und Eisvögel beobachten.
Über den Wälder schweben Kolkraben und in den Bäumen arbeiten Schwarzspechte, Grünspechte und Buntspechte. Es ist auch Brutgebiet für Uhus. Mäusebussarde und Sperber leben auch hier.
Dachse, Baummarder und Ottern leben hier im Naturschutzgebiet. In den Bächen und Auen sind viele Meerforellen.

Flora

Die Pflanzenwelt im Vejle Auental ist relativ wenig beeinträchtigt und enthält alte Naturformen, wo die Wälder nie gerodet wurden und die schwer zu beackernden Quellgebiete mit einer ziemlich ursprünglichen Pflanzen- und Pilzwelt belassen sind.

Wanderwege vom Randbøldal Museum

Hier beim Museum beginnen 4 Routen in sehr hügeligem Terrain.

Der gelbe Weg

Der Weg geht in den Buchenwald, der schon vor 50 Jahren eine lokale Sehenswürdigkeit war. Der Wald über dem Fabriksgelände ist sehr alt, und auf allen Landkarten seit 1848 ist das Gebiet als Wald gekennzeichnet.

Der rote Weg

Zuerst führt der gelbe Weg durch den Wald, und dann steigt man ein steiles Stück eine Treppe hinauf. Oben angekommen, sieht man wie flach die Umgebung ist, und wie anders das tiefe Tal in der Landschaft wirkt. Auf dem Weg hinunter muß man unter einem umgestürtzen Baum hindurch, den sogenannten 'Limbobaum'. Kann man Limbo tanzen und in die Knie gehen, kommt man leicht unter durch. Hinter dem Museum gehen die Wege zurück zum Museum.

Der schwarze Weg

Der Weg führt entlang den Vejle Aue, Hier sieht man die vielen roten eisenhaltigen Quellen. Bei der Teichwirtschaft geht es über eine Brücke. Dort kann man die Stauung des Baches sehen, und wie ein Teil des Wassers abgesiebt und in die Teichwirtschaft geleitet wird. Man folgt der Aue auf einem Trampelpfad vorbei an einem Kaulquappenteich und Sickerquellen, über die man springen sollte.

Der blaue Weg

Dieser Weg ist ein wiederentdeckter Weg aus früheren Zeiten zur Fabrik. Hier hat man die besten Aussichten im Frühjahr und Herbst, wenn der Wald nicht belaubt ist.

Quellen

Wikipedia
Randbøl Kirche
Randbøldal Museum
Firhøje - af 1001 fortællinger / Flemming Kaul, Museumsinspektør, mag. art.
Dänischer Naturschutzverband

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