Kirstinelyst

Hier ist das Tor zur Randbøl Heide und dem Forst Frederikshåb Plantage. Zuerst werden die Wandertouren beschrieben und dann die Sehenswürdigkeiten.
Touristenattraktion - Natur

Randbøl Hede

Die Randbøl Heide wurde 1932 unter Naturschutz gestellt und war damals das größte Landschaftschutzgebiet des Landes. Des Gebiet hat 750 haEin Hektar (ha) ist eine Fläche von 10.000 m² oder 0,01 km², also ein Quadrat von 100 Meter × 100 Meter. 100 Hektar sind ein Quadratkilometer. Ein markiertes Fußballfeld hat 0,714 ha. Mit der Rasenkante darum ist es etwa 1 ha groß., von denen der Staat 650 haEin Hektar (ha) ist eine Fläche von 10.000 m² oder 0,01 km², also ein Quadrat von 100 Meter × 100 Meter. 100 Hektar sind ein Quadratkilometer. Ein markiertes Fußballfeld hat 0,714 ha. Mit der Rasenkante darum ist es etwa 1 ha groß. besitzt. Als es sich zeigte, daß die Heidelandschaft ohne menschliches Einwirken verschwindet, hat die Naturverwaltung die Genehmigung erhalten, diese Landschaft zu pflegen, damit sie als Heide bestehen bleibt.
Tourkarte Randbøl Hede

Die gelbe Route - Randbøl Heide (2,5 km)

Die Tour führt über die Staldbakkerne, deren höchste Erhebung der Stoltenbjerg mit 88 Metern ist. Gen Südosten kann man die Felder von Kirstinelyst sich in die Heide wie ein Keil einschneiden sehen. Im Laufe der Zeit, sollen die Felder gegen Heide ausgetauscht sein.
Bei A sind Spuren des alten Ochsenweges. Bei B sind die landwirtschaftlichen Spuren deutlich. Das Gebiet nördlich des Weges bei C ist abgebrannt im März 1984 und wieder 2002.

Die rote Route - Die Dünen im Forst Frederikshåb (2,7 km)

Vom Parkplatz bei Reventlows Heidehof führt der Weg zum unverwechselbaren Gebiet der Dünen (Klitterne), die von Forst umgeben sind. Die niedrigen Teile des Gebiet können unfruchtbar aussehen, weil sie ab und zu von Wasser bedeckt sind, denn sie können zu Seen werden. Die Größe des Sees ist über die Jahre sehr unterschiedlich, weil sie vom Grundwasserspiegel abhängt.
Auf diesen offenen Strecken erhält man einen guten Eindruck von der Kraft der Sandverwehungen, die die Landschaft geformt haben. Das Terrain wechselt zwischen niedrigen abgewehten Sanden und unregelmässig geformten Dünen, die sich 10-15 Meter erheben. Bei D gibt es noch einen offenen Dünenbruch, der heute keine Gefahr mehr darstellt.

Die blaue Route - Voldborg See (2,5 km)

Am Parkplatz 'Vester Rullebane' (die westliche Rollbahn) gibt es einen Spielplatz. Die westliche Rollbahn wurde von den Nazis als Transportbahn für den Fliegerhorst zur Vandel Startbahn angelegt.
Die Route führt am Rand des offenen Heidegebiets zum Voldborg See und in den Forst. Die Bergkiefern bei E sind mehr als 120 Jahre alt. Am Anfang der Pflanzperiode konnten hundertjährige Pflanzungen nur 60 cm hoch sein und ziemlich elendig aussehen. Aber in einem geschlossenen Waldklima wachsen die Bäume schneller, wovon die hohen, schönen Tannen entlang des Nørrevej zeugen.

Die grüne Route - Hestedalen (das Pferdetal) (2,8 km)

Vom Parkplatz am Rybjergvej geht es nach Norden auf dem Ndr. Hestedalsvej. Machen Sie einen kleinen Abstecher zu F, von wo es eine Schöne Aussicht über das 'Pferdetal' gibt. Hier kann man deutlich sehen, wie die Sandflucht die Landschaft geformt hat.
Etwas weiter den Weg entlag bei G sind die Rösen aus der Eisenzeit. Es ist ein Gebiet mit etwa 161 Steinrösen, also hand- bis kopfgroße Steine, die auf 4 - 6 qm aufgehäuft sind. Nach zwei kleinen archäologischen Untersuchungen, besteht die Annahme, daß die meisten Rösen hier Lesesteinhaufen sind. Lesesteinhaufen sind Anhäufungen der Steine, die von den Feldern aufgesammelt wurden, um steinfreie Felder zu bekommen.
Der meterhohe Erdwall bei H hat eine frühere Baumschule umgeben, die bis zum 1. Weltkrieg benutzt wurde.
Touristenattraktion

Die Sehenswürdigkeiten

Auf der Randbøl Heide und im Frederikshåb Forst gibt es folgende Sehenswürdigkeiten:
Sehenswürdigkeiten
Museum - Historie

1. Kirstinelyst

Beginnen Sie hier. Obwohl Sie eigentlich in die Natur wollen, sollten Sie sich hier zu den vorhandenen Erlebnissen informieren.
Die Ausstellung zeigt das Leben der Heidebauern, Fauna und Flora und spannende Geschichten, die sich nicht automatisch beim Wandern eröffnen. Die moderne Architektur hat sich der Landschaft angepasst, und ihre eigene Heidelandschaft geschaffen.
Hier kann man auch sein Picknick machen auf überdachten Sitzplätzen.
Die Felder um Kirstinelyst war ein Heidegebiet das im 19. Jahrhundert urbar gemacht wurde. Nach etwa 100 Jahren Landwirtschaft, kaufte der Staat das Gebiet 1984.
Touristenattraktion - Natur

2. Stoltenbjerg

Die 17 Meter hohe Düne Stoltenbjerg ist die größte Düne, die der Wind zusammen-geblasen hat, hier auf der flachen Randbøl Heide. Beachten Sie den schwarzen Streifen, der quer durch den Sand läuft. Dieser Streifen war die Oberfläche der Landschaft seit Jahrtausenden. Mit einem Schritt kann man hier 7400 Jahre durch die Geschichte treten. Die Erklärung ist folgende: Unter dem Streifen wurde der Sand ungefähr 5800 Jahre vor Chr. abgelagert während über dem Strich der Sand erst seit dem 16. Jahrhundert abgelagert wird, nachdem Raubbau in der Landschaft mit Rodung, Übergrasung, Abbrennen der Heide und dergleichen neue Sandstürme erschuf, die zu einer Katastrophe für die Lokalbevölkerung wurden. Eine von Menschen geschaffene Katastrophe, wo Felder und Dörfer unter dem Sand begraben wurden.
Stoltenbjerg ist der höchste Punkt auf den Staldbakkerne, den Stallhügeln, die vom Westwind geformt wurden. Diesen Namen sollen die Hügel unter den Nordischen Kriegen erhalten haben, da die Einwohner ihre Pferde hier vor den Schweden versteckten.
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3. Vorbasse Studevej (Ochsenweg)

Wenn die Heide blüht sieht der Vorbasse Ochsenweg aus wie ein Goldaltergemälde. Der Weg führt immer noch quer über die Heide, wie zu König Waldemar II. Zeiten. Ein Volkslied erzählt von seinem Todesritt über die Randbøl Heide im Jahre 1212. Er begann seine Reise mit 100 Gefolgsleuten in Viborg, es waren noch 15 bei ihm auf der Randbøl Heide, aber er kam nach Ribe allein, wo seine Königin Dagmar im Kindbett starb.
Der Vorbasse Ochsenweg wurde von 15. bis 19. Jahrhundert zum Viehtrieb zum Markt in Vorbasse oder noch weiter nach Süden benutzt. Auch Pferde, Schweine, Ziegen und Schafe kamen so zum Markt. Dieser Ochsenweg ist ein Teil des Netzwerks von Wegen, die heute Heerweg heißen. Wurde eine Spur wegen des Wetters zu schlecht, folgte man einer anderen.
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4. Syvårssøerne - die Siebenjahresseen

Die mystischen Siebenjahresseen haben ihren Namen von der Tatsache, daß sie nicht immer vorhanden sind. Von alters her hatte man bemerkt, das die Seen nicht immer da, sondern etwa alle 7 Jahre da waren. Vielleicht hat man auch nur die magische Zahl 7 benutzt, um das Unerklärbare zu erklären.
Die Tatsache ist, daß die Seen entstehen und verschwinden mit der Höhe des Grundwasserspiegels. Und obwohl große Mengen von Niederschlägen den Grundwasserspiegel steigen lassen können, bedeutet es nicht anschwellende Seen. Der Grundwasserspiegel hat seine eigenen 'Anhöhen und Täler', weshalb diese Seen sehr unvoraussagbar sind.
Die Siebenjahresseen waren mit Wasser gefüllt von 2007 - 2010, und wenn sie wieder auftauchen, kann man eine liebliche Seenlandschaft im Frederikshåb Forst erleben.
Touristenattraktion - Kultur

5. Die rauchenden Berge

Zwei große Dünen, der kleine und der große Rygbjerg (Rauchberg), sehen bei Sandsturm aus, als wenn sie rauchten. Der Ort Rygbjerg hatte 8 Gehöfte, wurde aber bereits 1662 verlassen. Heute gibt es keine Spur dieser Besiedelung. Der Ort Bindeballe wurde zweimal verlegt, wegen der Sandflucht durch Flugsand.
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6. Die Langs Eichen

Trollartige Eichen stehen am Waldweg, der 'Langs Egene' heißt. Die Eichen wuchsen an einem Wall, der den Wald begrenzte und den Setzlingen Windschatten bot, als die Randbøl Heide ab 1804 aufgeforstet wurde.
Touristenattraktion - Kultur

7. Dänemarks größtes Rösegebiet

Die Eisenzeit begann hier vor 2500 Jahren, aber es fühlt sich aktueller an, wenn man sich in dem größten Rösegebiet im südöstlichen Teil des Forstes 'Frederikhåb Plantage' befindet. Hier sind mehr als 200 kleine und große Rösen, die nicht von der Industrialisierung der Landwirtschaft zerstört worden sind.
Rastplatz

8. Kighøj

'Velkommen til Kighøj' steht auf einem günen Schild in dem alten Forsthaus. Heute ist jedermann 'willkommen auf der Guckanhöhe', wo es Tisch und Bänke im Haus gibt, und wo man im Scheine der Petroleumlampe seine Vesper genießen kann. Es gibt sogar Holz im Schuppen, mit dem man an kalten Tagen im Ofen einheizen kann. Bei gutem Wetter kann man draußen auf ein paar Stämmen um ein Lagerfeuer sitzen.
Reiten

9. Die Wald Trecbahn

Die Waldbahn ist von TREC inspiriert. Die Bahn hat 21 Hindernisse aus den waldeigenen Materialien. Hier kann man mit seinem Pferd in der Natur arbeiten. Populär ausgedrückt ist es eine Agility-bahn für Pferde.
Rastplatz

10. Die Hütte an der Westrollbahn

Die Hütte ist ein guter Ort um sein Stullenpaket im Wald zu genießen. Da sie dicht an der TREC-bahn liegt, kann man vielleicht Pferde und Reiter beobachten. Die Tische und Bänke lassen sich auch für größere Gruppen zusammenstellen. Es gibt ein Plumpsklo und einen Shelter, einen primitiven Unterstand zum Schlafen.
Touristenattraktion - Kultur

11. Die deutsche Feldküche

Haben Sie die beiden Schornsteine am Giebel bei Kirstinelysts Halbdach bemerkt? Bei dem Heidebauern gab es ursprünglich nur einen Schornstein, aber als die Nazis den Hof einnahmen, wurde hier eine Feldküche errichtet, die 150 Mann versorgte. Die deutschen Jägerpiloten und das Personal des Flugplatzes wurden hier in den letzten Monaten des 2. Weltkrieges bedient.
Touristenattraktion - Kultur

12. Maschinengewehrstellungen

Auf der Spitze des Stoltenbjerges bauten die Nazis einen Beobachtungsturm, wo dem aus sie das gesamte Heidegebiet überwachen konnten, in dem Jäger- und Bomberflugzeuge versteckt waren. Heute gibt es nur noch die Gewehrstellungen, die oben auf den Dünen gegraben worden waren. Schauen Sie nach Farnen, die meistens im Windschatten der Stellungen und den dazwischenliegenden Gängen wachsen.
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13. Luftschutzanlagen

Luftfotos zeigen die Spuren von 24 hufeisenförmigen Flecken auf den Randbøl Heide südlich von Stoltenbjerg. Im Gelände sieht man etwa 1 Meter hohe Wälle mit einer Vertiefung in der Mitte. Diese Anlagen sind etwa 16 Meter breit und 33 Meter lang. Hier parkte man die Flugzeuge und tarnte sie. Manche dieser Schutzanlagen sehen wie Krater aus, weil man nach Ende des Krieges hier 150 Tonnen Munition sprengte.
Touristenattraktion - Historie

14. Der Mannschaftsbunker Liegeplatz 10

Kalt und klamm, der Rost läuft an den Säulen herunter, jedoch ist es der einzige bewahrte Mannschaftsbunker in der Schutzanlage aus dem 2. Weltkrieg. Hier hatte es 18 Schutzanlagen gegeben. Der Liegeplatz 10 hatte Platz für 6-9 Flugzeuge, je nachdem ob es Bomber- oder Jagdflugzeuge waren.

15. Brennstoffleitungen

Die gut 2 Meter hohen Säulen sind die Reste der Brennstoffleitungen, die die Flugzeuge versorgten.

16. Der Bunker für die Brennstoffpumpe

Der kleine Bunker verschwindet fast im Gras. Hier stand früher die Pumpe, die die Brennstoffleitungen bediente.

Quellen

Dänisches Amt für Naturverwaltung

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