Kilen

Touristenattraktion - NaturIn dieser abwechslungsreichen Landschaft erlebt man Sanddünen und Strandwiesen im westlichen Naturschutzgebiet und im östlichen Teil frühzeitliche historische Spuren.

Karte vom Kilen
Kilen, der Keil, ist ein Fjordarm, der eine Eiskantenlinie aus der letzten Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren darstellt. Am Ende eines Tunneltals liegt der Kilen. An der Kjærgaard Mølle war ein Gletschertor, durch welches das Schmelzwasser stürzte. Das Schmelzwasser führte auch viel Sand und Kies mit, das sich als Schmelzwasserebene abgelagert hat, die sich nach Südwesten ausdehnt und heute ein Teil der Klosterheide ist.

Fauna und Flora

Die seltenen Orchideenarten Fleischfarbenes Knabenkraut, Breitblättriges Knabenkraut , Geflecktes Knabenkraut, Fuchsknabenkraut, Holunder Knabenkraut, das fleischfressende Kiwitzfettkraut und den rundblättrigen Sonnentau gibt es hier. Das Naturschutzgebiet ist auch Wildreserverat. Im geschützten Innenfjord gibt es besonders im Winter und zur Zugzeit viele Schwimmvögel, wie Schellenten, Gänsesäger, Stockenten, Reiherenten, Tafelenten, Haubentaucher, Zwergsäger und Blässhühner. Bei der Kjærgaard Mølle sieht man auch oft Eisvögel, Wasseramsel und Fischadler. Rehe, Rotfüchse, Hasen und Marder sind oft bei Sonnenaufgang und -untergang zu sehen. Hat man Glück kann man auch die seltenen Fischotter beobachten. Waldbirkenmäuse haben hier ihre Heimat.

Wandertour

Um den Kilen sind 14 km Wanderwege angelegt, die teilweise über private Grundstücke führen. Deshalb darf man hier keine Hunde mitnehmen. Von der Adresse Kjærgårdmøllevej 5, 7600 Struer kann man das Gebiet am einfachsten erforschen.

Quellen

Dänischer Naturschutzverband


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