Lund

Fajance aus Lund
Lund war im Mittelalter königliches Schloß und Gutshof und hatte seine eigene Birk.
Im 13. Jahrhundert besaß Johan Gottskalksen Skarpenberg Lund, aber es wurde von der Krone konfisziert. Danach war es ein königliches Lehen. 1651 wurde Lund von der Krone verkauft. Im Laufe der Zeit lebten dann viele verschiedene adelige Familien hier. Nach Anne Cathrine von Bülow, übernahm Thomas Lund den Gutshof und errichtete um 1774 eine Fayencefabrik. 1794 wurde das Gut von Peter Severin Fønns und Henrik Johan Leth übernommen und in 3 Betriebe aufgeteilt, während im Laufe von 6 Jahren alle zugehörigen Höfe unter der Gutsverwaltung seperat verkauft wurden.

Touristenattraktion - HistorieEs gibt noch die Spuren der Wallburg Lund an der Margeritenroute. Sie wird auch 'Gammellund', also Altes Lund genannt. Es ist eine ansehnliche Anlage. Am anderen Ufer der Kås Bucht (Kås bredning) können die roten Mauern der Wallburg Spøttrup gesehen werden. Sie gehören irgendwie zusammen, denn sie waren beide Teil des großen Gutskomplexes des Johan Skarpenberg in Salling und Mors. So wie Gammellund heute aussieht, ist es schwer sich die Anlage als ursprüngliche Castrum curia Anlage vorzustellen, also als Kombination zwischen Wehrburg und Stammhaus, weil der Graben zwischen den beiden hohen Wällen aufgefüllt wurde. Die Wallburg enthielt die Curia, das Stammhaus, mit Wall nach Süden und Castrum, Festung, mit Wall nach Norden. Zugang zur Anlage war wahrscheinlich eine Pfahlbrücke zum Nordwall.
Zufahrt: Von der Kirche in Øster Assels geht es etwa 4 km nach Süden auf dem Hesterøroddevej. die Wallburg liegt an der Straße, wo es einen Parkplatz und eine Informationstafel gibt.

Quellen

Knudsen, Gunnar, Herausgeber,(1924), J.P.Trap Kongeriget Danmark. V. Bind, G.E.C. Gads Forlag, København

http://www.danskeherregaarde.dk/nutid/peterslund

https://tidsskrift.dk/historisktidsskrift/article/view/50590/65632


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